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Was ist in den Bereichen Amt und Recht zu beachten?

Hier finden Sie Informationen über die amtliche Meldepflicht bis hin zum Elterngeld.

Amtliche Meldepflicht

Innerhalb von 7 Tagen nach der Geburt muss der neue Erdenbürger beim entsprechenden Standesamt gemeldet werden. Hierfür benötigen Sie die Geburtsbescheinigung, welche Ihnen vom Krankenhaus oder von der Hebamme ausgestellt wurde.

Unverheiratete Väter sollten bereits vor der Geburt die Vaterschaftsanerkennung beim zuständigen Jugendamt beantragen. Diese ist übrigens mit keinen Kosten verbunden. Ist dies erfüllt, reicht eine Vollmacht (oft telefonisch genehmigt) der Mutter aus, um den Amtsgang für die Mutter erledigen zu können.

Kindergeld

Kindergeld kann sofort nach der Geburt beantragt werden. Für die Beantragung wenden Sie sich an die zuständige Arbeitsagentur in Ihrer Nähe. Hier bekommen Sie den entsprechenden Antrag ausgehändigt, welchen Sie ausgefüllt und mit der Geburtsurkunde einreichen. Keine Angst, dass Ihnen mit jedem Folgetag nach der Geburt Kindergeld von Ihrem Anspruch abgezogen wird. Grundsätzlich wird Kindergeld rückwirkend erstattet. Im Folgenden haben wir Ihnen die Veränderung der verschiedenen Kindergeldsätze der letzten neun Jahre bereitgestellt:

Übersicht Entwicklung des Kindergeldes von 2002 - 2010

Jahr 1. Kind 2. Kind 3. Kind ab dem 4. Kind Freibetrag
2010 184 € 184 € 190 € 215 € 7.008 €
2009 164 € 164 € 170 € 195 € 6.024 €
2002-2008 154 € 154 € 154 € 179 €

5.808 €

Elterngeld - Kurzinfo

Der Antrag zum Elterngeld ist generell nach der Geburt des Kindes zu stellen. Hierbei muss beachtet werden, dass das Elterngeld rückwirkend nur für die letzten drei Lebensmonate vor der Antragstellung geleistet wird. So ist es von großem Vorteil, den Antrag bereits vor der Geburt auszufüllen, um diesen direkt nach der Geburt bei der zuständigen Stelle der Stadt- oder Landkreisverwaltung, in deren Einzugsbereich sich Ihr Wohnsitz befindet, einzureichen. Der Antrag ist in der Regel von beiden Elternteilen zu unterschreiben

Alle weiteren, wichtigen Informationen finden Sie in unserem Storchenfeder-Bereich Elterngeld.

Mutterschaftsgeld - Kurzinfo

Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben alle erwerbstätige Frauen, welche in der gesetzlichen Versicherung krankenversichert sind. Der ausgefüllte Antrag wird der zuständigen Krankenkasse der Mutter mit samt einer Kopie der Geburtsurkunde zugesandt.

Bereits vor der Entbindung kann man den Antrag auf Mutterschaftsgeld an die Krankenversicherung senden. Hierzu benötigt man eine ärztliche Bescheinigung über den voraussichtlichen Tag der Entbindung. Diese Bescheinigung sollte man spätestens kurz vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin bei der zuständigen Krankenversicherung einreichen. Je früher desto besser.

Alle weiteren, wichtigen Informationen finden Sie in unserem Storchenfeder-Bereich Mutterschutz.

Elternzeit - Kurzinfo

Die Elternzeit kann von erwerbstätigen Eltern in Anspruch genommen werden und dauert insgesamt bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes.

Die betroffenen Eltern können dies unabhängig voneinander nehmen. Erwerbstätige Eltern haben darauf sogar einen gesetzlichen Anspruch. Der Arbeitgeber muss demnach der Entscheidung der Eltern nicht zustimmen. Die Benachrichtigung bzw. Beantragung der Elternzeit muss jedoch mindestens sieben Wochen vor der Entbindung schriftlich beim Arbeitgeber eingehen. Man reicht damit seinen Anspruch beim Arbeitgeber ein.

Alle weiteren, wichtigen Informationen finden Sie in unserem Storchenfeder-Bereich Elternzeit.

Versicherung des Kindes

Nun ist zu überlegen, wie der kleine Sprössling versichert werden soll (in einer Familienversicherung oder mit der Mutter zusammen?). Sprechen Sie hierzu möglichst frühzeitig mit Ihrer Versicherung. Diese wird Ihnen gern weitere Informationen zur Verfügung stellen. Es ist auch hilfreich sich von anderen Versicherung verschiedene Angebote einzuholen, um für sich das bestmögliche Angebot "heraus picken" zu können.

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