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Stillen

Die Muttermilch - ein Lebensquell eines Säuglings. Sie enthält optimal auf das Baby abgestimmte Nährstoffe (für den Knochen- und Zahnaufbau wichtiges Calcium ist in der Muttermilch besonders stark zu finden), Vitamine, Abwehr fördernde Enzyme und Antikörper (so genannte Antioxidantien helfen freie Radikale zu binden), die das Kind noch lange nach dem Stillen zu einer gesunden Immunstärkung verhelfen. Diese Anpassung an die Bedürfnisse des Babys ist sogar an der Konsistenz der Muttermilch zu sehen. Am Anfang des Saugens ist sie besonders dünnflüssig, damit sie den Durst des Babys löscht. Neigt sich der Milchschmaus dem Ende zu, wird sie dickflüssiger, beziehungsweise beinhaltet einen größeren Fettgehalt und stillt somit den Hunger des Babys am besten.

Sind in der Familie mehrfach Allergien in Erscheinung getreten, kann das Stillen helfen, diesen vorzubeugen. Auch ist bei gestillten Kindern zu beobachten, dass diese seltener an Übergewicht leiden als bei Kindern, welche schon sehr früh mit Beikost gefüttert wurden.

In den ersten vier bis sechs Monaten des Stillens kann das Baby sogar völlig ohne andere Nahrung, wie Fruchtsaft, Gemüsebrei oder Tee auskommen.

Ernährungsmedizinisch wird empfohlen, mindestens sechs Monate voll zu stillen und dem Baby einzig Muttermilch anzubieten – also ohne Zugabe von anderer Kost. Nur dann kann davon ausgegangen werden, dass die Vorzüge auch tatsächlich eintreten werden.

Abschließend lassen sich noch zwei ganz entscheidende Vorteile nennen:

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