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Mekonium und der erste Rhythmus der Darmtätigkeit

Schon im Mutterleib entwickelt sich die Darmtätigkeit des Säuglings.

Während der Entwicklungsphase im Mutterbauch arbeitet der Darm des Kindes noch nicht. Es sammeln sich lediglich Haare, abgestorbene Hautzellen, Fruchtwasseranteile, Darmsekret und verdickter Gallensaft im Darm.

In den ersten zwei Tagen nach der Geburt wird diese Masse (Mekonium) als so genanntes Kindspech ausgeschieden. Es hat eine schwarz-grünliche Färbung.

Nach dem Kindspech folgen dann hellere Stühle. Dies ist der Übergangsstuhl, welcher ungefähr bis zum 5. Tag augeschieden wird. Somit stellt sich der Darm nach und nach auf die Verdauung der zugeführten Nährstoffe über die Muttermilch ein. Die Konsistenz der Folgestühle ist flüssig bis schmierig. Die Farbe ist normalerweise gold- bis grünlich-gelb. Säuglinge verrichten etwa fünf bis sechs Mal täglich ihren Stuhl.

Später wenn das Kind vier Monate alt ist, reguliert sich die Verdauung und Darmtätigkeit soweit, dass das Kind nur noch drei bis vier Mal wöchentlich Stuhl abgibt.

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