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Behandlung des Bauchnabels

Wie behandelt man das Überbleibsel der Nabelschnur richtig?

Nach der Geburt bleibt üblicherweise ein kleiner Rest der Nabelschnur übrig. Dieser Rest trocknet meist innerhalb von fünf bis zehn Tagen ein und wird vom Körper abgestoßen. Manchmal dauert es ein paar Wochen länger. Dies ist nicht weiter schlimm.

Wenn Sie trotzdem beunruhigt sind, dass der Rest einfach nicht abfallen möchte, ist es immer ratsam einmal beim Arzt vorbeizuschauen. Behandeln sollte man den Rest mit einem Puder. Hier können Sie Rücksprache mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt halten, welches Puder für Ihr Baby am Besten geeignet ist. Meist wird ein antibiotisches Puder verwendet.

Der Säugling kann auch mit dem Nabelschnurrest gebadet werden. Das Bad sollte allerdings nicht so lange wie sonst dauern. Der Nabelschnurrest sollte nur nach dem Baden gründlich abgetrocknet und mit Puder behandelt werden.

Am Ende kann eine kleine Wunde bleiben, wo der Nabelschnurrest saß. Doch diese schließt sich in den Folgetagen.

Bei der Pflege des Säuglings sollte jedoch peinlich genau darauf geachtet werden, dass man auschließlich mit desinfizierten Händen die Wunde reinigt. Auch eine Windel sollte unterhalb des Bauchnabels enden - das Risiko, dass durch die Windel Keime oder Bakterien in die Wunde gelangen könnten, wäre ansonsten zu groß. Zudem kann die Wunde durch das Aufliegen der Windel gereizt werden. In der Zeit der Abheilung der Wunde ist das Baden des Kindes jedoch unbedenklich.

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