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Zahnarztbesuch

Von Wackelzähnen und den ersten Zahnarztbesuchen.

Wackelzähne - vom Zahnarzt entfernen lassen?

"Mama, Papa, mit dem Zahn kann ich nicht mal richtig essen!", diesen Satz kennen Eltern nur zu gut, dessen Kinder sich im Zahnwechsel befinden. Wackelzähne verheißen nicht nur die Vorfreude auf die erste Zahnlücke, sondern auch Beschwerden bei der Nahrungsaufnahme. Das Kauen gestaltet sich als immer schwieriger, da der Wackelzahn dann ziept und ins Zahnfleisch piekt. Wie einfach erscheint es dann, den Zahn vom Zahnarzt entfernen zu lassen. Doch ist das Zähneverlieren auch eine erste Schule für das Kind. Es kann lernen, wie es mit leichten Schmerzen und Schwierigkeiten umgehen kann. Es schult die Selbstwahrnehmung der eigenen Gesundheit und die damit verbundene Fürsorge. Das Kind sollte die Chance haben, mit eigenem Wackeln und Umherdrehen den Plagegeist zu entfernen. Schließlich erfüllt es das Kind auch mit Stolz, wenn der Wackelzahn nun endlich draußen ist - und das ohne einer Hilfe von den Eltern oder dem Zahnarzt. Erst wenn sich das Wackeln wochenlang hinziehen sollte und die Zahnhygiene und die Nahrungsaufnahme sehr beeinträchtigt werden sollte, ist es definitiv ratsam einen Zahnarzt zu Rate zu ziehen, welcher den Zahn schlussendlich entfernt. Denn auch ein Wackelzahn ist selbstverständlich kein Grund, dass ein Kind leidet.

Wann ist es Zeit für den ersten Zahnarztbesuch?

Zahnärzte empfehlen die Kleinen ab dem 11. bis 12. Monat das erste Mal zur Kontrolle in die Praxis mitzunehmen. Hilfreich ist es, wenn man seine Kinder von da an, jedes Mal bei seinen eigenen Kontrollterminen mitnimmt. So erleben die Zwerge schon früh, dass ein regelmäßiger Zahnarztbesuch zu einem gesunden Leben dazu gehört. Und dass es nichts gibt, wovor man sich fürchten müsste, da Mami und Papi sich schließlich ebenfalls vom Zahnarzt behandeln lassen.

Nach dem ersten Zahnarztbesuch ist dann bis zum dritten Lebensjahr ein jährlicher Zahnarztbesuch des Kleinkindes zu empfehlen. Ab dem Erreichen des dritten Lebensjahres übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen zweimal jährlich die Vorsorgeuntersuchungen.

Welcher Zahnarzt ist der Richtige?

Für Kleinkinder ist ein Zahnarzt eine neue Respektsperson. Ganz weiß gekleidet, wie ein Geist kann die Erscheinung eines Dentisten den Kleinen bereits gehörigen Respekt einflößen. Besonders, wenn dann noch die technischen Geräte hinzu kommen, die aussehen, wie Roboterarme. Viele Zahnärzte haben sich deshalb auf die Behandlung von ganz kleinen Patienten geschult. Sie versuchen mit einer kindgerechten Praxisatmosphäre mit angenehmen Farben und bunten Bildern den Besuch so angenehm wie möglich zu gestalten. Behutsam sollen die Kleinen an die Untersuchungen herangeführt werden. Der Zahnarzt erklärt den Kinder genau, was er vor hat. Denn nur vor dem Ungewissen entwickeln Kinder erst recht Ängste. Meist wartet am Ende eines Besuches sogar eine kleine Belohnung durch das Praxisteam (ein kleines Spielzeug), denn der Besuch soll als positiv empfunden werden.

Ist der Zahnarztbesuch von tatsächlichen Beschwerden begleitet, wird der Kinderzahnarzt besonders darauf achten, dass das Kind bei der Behandlung keine Schmerzen erleidet. Meist reicht hierzu eine örtliche Betäubung durch eine Spritze. Müssen mehrere Behandlungsschritte unternommen werden, schlagen Ärzte oft eine leichte Narkose durch ein Narkosegas vor. Lassen Sie sich in einem solchen Falle bescheinigen, dass ein speziell ausgebildeter Kinderarzt beziehungsweise ein Anästhesist die Narkose durchführt und überwacht.

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