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Zahn ausgeschlagen

Was ist zu tun, wenn sich ein Kind einen Zahn ausgeschlagen hat?

Es passiert schon mal im Spiel und endet meist mit Blut und einer neuen Zahnlücke. Was ist also zu tun, wenn sich ein Kind einen Zahn ausschlägt? Wenn es einen Milchzahn betrifft, welcher durch einen bleibenden Zahn ersetzt wird, ist es oft nicht nötig, diesen von einem Zahnarzt wieder einsetzen zu lassen, es sei denn, dass das Kind erhebliche Probleme beim Zerkauen der Nahrung hätte. Oft ist es leider so, dass die zweiten Zähne, welche in solchen Fällen nun nicht für das verfrüte Ausfallen eines Milchzahnes verantwortlich waren, schief nachwachsen, da ihnen nicht mehr durch den kleinen "Krater" des Milchzahnes der richtige Weg gebahnt wurde.

Unsere Storchenfeder-Tipps für Sie: 

  • Zunächst ist es wichtig, dass die Blutung, die durch das Ausschlagen des Zahnes entstanden ist, zu stillen. Hierzu reicht es oft, wenn man mit leichtem Druck ein frisches Taschentuch zusammengerollt auf die betroffene Stelle presst. Nach ungefähr einer halben Minute sollte die Wunde aufgehört haben zu bluten. Ist die Blutung auch nach wiederholten Malen des Tupfens nicht zum Stillstand gekommen (nach mehreren Minuten), sollte ein Zahnarzt aufgesucht werden. Dieser kann die Wunde gegebenenfalls nähen und so die Blutung stillen.
  • Soll der Zahn erhalten werden (gerade weil dieser zu den bleibenden Zähnen gehört), sollte dieser so schnell wie möglich in ein Gefäß mit einer speziellen Nährlösung (gibt es in der Apotheke) gelegt werden. Diese Nährlösung ahmt die Versorgung des Zahns durch das Zahnfleisch und der Blutgefäße nach. So geschützt kann der Zahn maximal 24 Stunden überleben. Ist eine solche Nährlösung nicht zu Hand, kann man den Zahn auch in kalte H-Milch einlegen. Aber vorsicht: Der Zahn hält sich nur maximal drei bis vier Stunden. Ein zeitnaher Besuch beim Zahnarzt ist dennoch zu empfehlen.
  • Ein Kühlpad (aus dem Kühlschrank) kann behutsam Schmerzen lindern.

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