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Kopfläuse

Klein aber Oho - Alles was Sie über die kleinen Krabbeltiere wissen müssen.

Igitt - Dein Kind hat Läuse?! Ja, habt Ihr denn nicht auf Hygiene geachtet?

Hygiene und Läuse - dies sind die zwei häufigsten Assoziationen, wenn es um Läusebefall geht. Doch können wir Sie beruhigen: Läuse fühlen sich auf einen unsauberen Kopf genause wohl wie auf einem sauberen. Dies ist also ausnahmslos ein Vorurteil. Es kommt lediglich auf die Temperatur an, welche auf dem Kopf herrscht. Bei 22 bis 32 °C fühlen sich die kleinen, flügellosen Insekten besonders wohl. Gern halten sich die Läuse hinter den Ohren, im Nackenbereich oder an den Schläfen auf. Fällt die Temperatur von 22 °C auf 10°C verzögert sich die Entwicklung der Läuse. Fällt die Temperatur weiter, hören sie auf sich ganz weiter zu entwickeln.

Wie erkennt man eine Kopflaus?

Kopfläuse sind ungefähr 2,0 bis 3,3 mm klein und haben 6 Beinchen mit denen sie sich gut an den menschlichen Haaren festklammern können. Im Vergleich zu anderen Lausarten haben sie eingefärbte Augen. Sie sind als schwarze Punkte zu erkennen. In Wahrheit haben sie eine eher dunkel braune Farbe. Am vorderen Kopfende besitzen sie neben dem kleinen Rüssel, zwei Antennen. Ihre Körperförm ist von der Körperoberseite zur Körperunterseite abflachend zulaufend. Es ähnelt sehr einer Zecke. Außerdem ist der Körper sehr strapazierfähig. So kann eine Kopflaus einen Druck  von circa einem Kilogramm aushalten. Ihr Aussehen ist eher transparent, manchmal geht die Färbung ins Grau. Nach dem Vollsaugen mit Blut, sehen ihre Körper eher bräunlich bis rot aus.

Wie erkennt man einen Befall?

Eine Kopflaus benötigt regelmäßig Blut, damit sie nicht austrocknet und stirbt (dieser Prozess hängt von der Umgebungstemperatur ab und kann einige Tage dauern). So sticht sie circa alle zwei bis drei Stunden ihren Wirt. Der Stich selbst bemerken wir Menschen nicht. Die Laus sondert durch Ihren Speichel ein Sekret aus, welches das Blut am Festwerden hindert. Dies führt oft zunächst nur zu gelegentlichen Juckreiz. Die Einstiche sind als kleine rote Punkte auf der Kopfhaut zu sehen. Wird es schlimmer, kann ein ständiges Kratzen in der Zusammenwirkung mit Verunreinigungen der Verletzungen der Kopfhaut zu Entzündungen bis hin zu eitrigen   Hauterkrankungen führen.

Wie alt werden die Kopfläuse und wie unterscheidet man die unterschiedlichen Entwicklungsstadien?

Die durchschnittliche Lebenserwartung einer geschlechtsreifen Kopflaus liegt bei ungefähr zwei bis vier Wochen. Etwa nur 15 Tage alt werden die männlichen Läuse, die weiblichen können bis zu 31 Tage leben. Auf Grund dieses relativ kurzen Lebens, sorgen die Läuse für viele Nachkommen, um ihre Art zu erhalten. So kann eine weibliche Laus zwischen drei und vier Eier täglich legen. Diese Eier nennt man Nissen und werden gern nicht so weit vom Haaransatz an ein Haar gebunden. Sie haben eine Größe von circa 0,6 - 0,7 mm und sind milchig-transparent eingefärbt. Nach ungefähr einer Woche schlüpft aus dem Ei die Nymphe, welche sich dreimal auf Ihrem Weg zum erwachsenen Insekt häuten wird. Nach jedem Häuten wird die Nymphe immer größer, wie unten in der Abbildung gut zu sehen ist. Dies geschieht in einem Zeitraum von sieben bis zehn Tagen. Danach werden sie geschlechtsreif. Eine geschlechtsreife, weibliche Laus kann in ihrem Leben fast 300 Eier produzieren. Sie besitzt zudem ein weit aus größeres Hinterteil als das männliche Insekt.

Nissen 1. Nymphe 2. Nymphe 3. Nymphe Weibliche Laus Männliche Laus

Achtung Läusebefall - was ist zu tun?

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