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Fieberkrampf

Wie erkennt man einen Fieberkrampf und wie verhält man sich richtig?

Fieberkrampf bei Kindern - was ist zu tun?

Wie äußerst sich ein Fieberkrampf?

Folgende Situation:
Das Kleinkind hat Fieber und es steigt besonders schnell an bis das Kind das Bewußtsein verliert und anfängt mit den Armen und Beinen sich unkontrolliert zuckend zu bewegen. So äußert sich ein Fieberkrampf, der keineswegs nur bei Säuglingen ab dem sechsten Lebensmonat auftreten kann, sondern auch bei Kindern bis zu sechs Jahren. Doch sind es nur ungefähr zwei bis fünf Prozent, welche tatsächlich mindestens einmal in ihrem Leben von einem solchen Krampf betroffen werden.

Die Symptome und was ist zu tun?

Beruhigend zu wissen:
Auch, wenn es ganz sicher sehr schwer fallen wird, ist das Beste für Ihr Kind, wenn Sie sich ruhig verhalten. Denn in etwa zwei Drittel der betroffenen Kinder, wird es zu keinem zweiten Fieberkrampf in ihrem Leben kommen.

Gerade, wenn es bei ihrem Kind das erste Mal auftritt, sollte man den Notarzt prophylaxisch rufen, um sicher zu gehen, dass es sich nur um einen unkomplizierten Fieberkrampf handelt, denn das ist er in den meisten Fällen tatsächlich.
Wenn der Krampf jedoch länger als ca. fünfzehn Minuten dauert oder die unkontrollierten Bewegungen nur eine Körperhälfte betreffen, ist es ratsam mit speziellen Tests, Ursachenforschung zu betreiben. Auch in Fällen, in denen der Fieberkrampf bei Säuglingen unter sechs Monaten oder bei Kindern, die älter sind als sechs Jahre auftritt, sollte nach der Ursache geforscht werden, um zum Beispiel eine Epilepsie ausschließen zu können.

Kleines 1 x 1 bei Fieberkrampf

1. Ruhe bewahren: Die Ruhe, die Sie ausstrahlen überträgt sich auch auf Ihr Kind. Es spürt Ihre Emotionen und fühlt sich sicherer, wenn Sie ihm die Sicherheit in Form von "Gelassenheit" und Souveränität in Ihrer Handlung in dieser außergewöhnlichen Situation geben.

2. Kind vor Verletzungen bewahren: Lagern Sie das Kind am besten mit dem Bettzeug oder einem Stillkissen so, dass es sich nicht verletzen kann und ausreichend Luft zum Atmen erhält.

3. Notarzt rufen: Um andere Ursachen auszuschließen macht es beim ersten Mal unbedingt Sinn, den Notarzt zu rufen. Er gibt Ihnen außerdem Sicherheit.

4. Kein Füttern oder Zutrinken verabreichen: Bitte geben Sie Ihrem Kind nichts Zutrinken und füttern Sie ihr Kind in der bewußtlosen Situation nicht, da es sich sonst verschlucken könnte: Erstickungsgefahr droht!

Wie beuge ich einen Fieberkrampf richtig vor?

In einzelnen Fällen, kann auch zum wiederholten Male ein Fieberkrampf bei Krankheit auftreten. Hier ist darauf zu achten, dass man das Fieber nicht kurzfristig ansteigen lässt. Das kann man mit fiebersenkenden Mitteln, wie Ibuprofen oder Paracetamol erreichen. Bitte beachten Sie hierbei die Dosierungsanleitung in der Packungsbeilage oder halten Rücksprache mit ihrem Kinderarzt.
Generell verabreicht man die Mittel bei einer Körpertemperatur von 38,5 °C. Bei besonders hartnäckigen Fällen, sollte der Hausarzt oder der Notarzt hinzu gezogen werden. Denn dieser kann mit einer so genannten Notfall-Medikamentation das Fieber weiter senken.

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