Storchenfeder .de

Storchenfederstorchenfeder.de Ernährung  »  Ernährung in der Schwangerschaft  »  Mineralstoffe

Mineralstoffe

Bausteine unseres Lebens.

Mineralstoffe unterscheidet man in Spurenelemente und Mengenelemente. Beide Elementgruppen nehmen wir bei einer ausgewogenen Ernährung während unserer täglichen Mahlzeiten zu uns. Der Anteil an Spurenelemente beträgt etwa bis zu 10 Gramm unseres Körpers. Dagegen beträgt der Anteil der Mengenelemente bis zu 4 Kilogramm!

Phosphor und Calcium

Milchprodukte sind die Toplieferanten für Calcium und Phosphor. Doch Sie finden Calcium auch im Grünkohl, in Mandeln oder in härteren Trinkwassern. Calcium hilft im Aufbau und im Erhalt der Knochen sowie der Zähne, Nerven und Muskelzellen. Es unterstützt außerdem die Blutgerinnung sowie die Behandlung von Allergien.

Phosphor dagegen finden Sie in Kartoffeln, im Brot (vornehmlich in Weizen), im Fleisch oder in der Milch sowie in Milchprodukten. Es dient, wie beschrieben, nicht nur dem Erhalt der Knochen und Zähne, sondern hilft bei der Energiegewinnung und -verwertung.

Magnesium

In der Schwangerschaft sollte die Bedarfsmenge an Magnesium von ca. 550 - 600 mg täglich1 nicht unterschritten werden, da ein Mangel die Schwangerschaft negativ beeinflussen kann. Die Folgen reichen von einem  mütterlichen Bluthochdruck bis hin zur Begünstigung einer Frühgeburt. Ein Mangel zeigt sich oft durch abendliche Wadenkrämpfe bei der werdenden Mutter. Zudem benötigt der Embryo im Mutterleib genügend Magnesium, um seine Zähne und Knochen, sein Nervensystem oder seinen Energie-Stoffwechsel ausbilden zu können.

Kalium

Damit der Wasserhaushalt optimal geregelt wird, benötigt der Körper Kalium. Kalium regelt das Ausscheiden von Wasser aus den Zellen. Außerdem verwertet es Kohlenhydrate und unterstützt den Proteinaufbau. Ein Mangel an Kalium kann u. a. zu Schwindelanfällen, Herzrhytmusstörungen,  Müdigkeit oder Verstopfung führen. Es wird empfohlen täglich 4,5 - 5,0 g Kalium pro Tag zu sich zu nehmen.1

Im Folgenden finden Sie Beispiele für Kalium-Lieferanten aus unserer Ernährung:

Eisen

Eisen benötigt unser Körper für die optimale Bildung des Blutfarbstoffes Hämoglobin. Mithilfe des Hämoglobins transportieren die Blutkörperchen den Sauerstoff aus den Lungen zu allen Organen. Hierfür benötigt es die Eisenmoleküle. Ein Eisenmangel kann durch folgende Symptome erkannt werden: Wetterfühligkeit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen

Im Folgenden finden Sie eisenreiche Lebensmittel (Eisengehalt in Milligramm [mg] pro 100 Gramm):

getrocknete Hülsenfrüchte, wie
Erbsen 1,8 mg
Linsen 7,0 mg
Bohnen 6,0 mg

Vollkornprodukte, wie
Roggen (volles Korn) 4,5 mg
Weizen (volles Korn) 3,2 mg
Haferflocken 4,7 mg
Weizenmehl Typ 405 1,8 mg
Dinkel 4,3 mg
Kornflakes 1,9 mg
Reis, gewaschen 0,2 mg

Gemüsesorten, wie
Mangold 2,8 mg
Spinat 4,2 mg
Brokkoli 1,3 mg
Zucchini 1,5 mg
Tomate 0,6 mg
Feldsalat 2,1 mg
Blumenkohl 0,4 mg

Fleisch, wie
Geflügel 1,5 mg
Lamm 1,5 mg
fettarmes Schweinefleisch 2,2 mg
junges Rind 2,2 mg
fettarmes Rindfleisch 2,5 mg
Corned Beef 4,0 mg
Leberwurst 5,2 mg

Unser Tipp: Öfter mal kleinere, dafür ausgewogenere, Mahlzeiten bereiten und es sollte Ihnen und Ihrem Kind an nichts mangeln. Abschließend möchten wir Ihnen noch folgendes auf dem Weg geben: Lassen Sie es sich schmecken!

 

1 Diese Angaben sind Empfehlungen. Sie ersetzen nicht die Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker. Die empfohlenen Tagesmengen können je nach körperlicher Konstitution, Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht variieren.

Kommentare

Anfang