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Flüssigkeitsbedarf

Wie hoch ist der Flüssigkeitsbedarf einer Schwangeren?

Flüssigkeitsbedarf einer Schwangeren

Frauen weisen in der Schwangerschaft einen weitaus höheren Flüssigkeitsbedarf auf als außerhalb dieser Zeit. Dies ist kein Wunder, da sie es 

benötigen. Ein Richtwert für die ausreichende Flüssigkeitszuführung sind hier bis zu 10 Glas täglich (mindestens also 3 l).1

Nährstoffgehalt

Der Nährstoffgehalt und die Nährstoffbedürfnisse der werdenden Mutter sind hier jedoch nicht zu vernachlässigen. So sind Fruchtsäfte ein Beispiel für Getränke mit gutem Nährwert. Getränke, welche Koffein, Süßstoffe oder Alkohol beinhalten, zählen zu nährwertlosen und sogar schädlichen Beispielen von Getränken.

Alkohol

Es ist davon abzuraten, Alkohol während der Schwangerschaft regelmäßig zu sich zu nehmen. Besser wäre es natürlich, wenn die werdende Mutter in der Schwangerschaft ganz auf Spirituosen verzichten würde. Der Alkohol und sein Spaltprodukt Acetaldehyd können über die Plazenta leicht in den Fötus eindringen. Dort durchfließen sie den Körper des Fötus bis sie wieder in den Blutkreislauf der Mutter gelangen. Sie zirkulieren regelrecht im Fötuskörper, da der kleine Organismus noch kein ausreichendes Enzymsystem aufweist mit dem er den Alkohol und das Acetaldehyd abbauen könnte. Man mag sich kaum vorstellen, dass das Ungeborene in dieser Phase hohen Dosen von Alkohol ausgesetzt ist. Ist der Fötus regelmäßig dieser Situation ausgesetzt, kann es zu Geburtsfehlern (FAS: fötales Alkoholsyndrom) kommen. So kann es zu negativen Beeinflussungen des Wachstums, aber auch der geistigen Entwicklung oder zu einem unnatürlich aufgebauten Gesicht des Kindes kommen.

Koffein

Der Abbau von Koffein verlangsamt sich während der Schwangerschaft. Es dauert 2 bis 3 Mal länger bis es abgebaut wird, und befindet sich also auch länger im Körper der Mutter. Die Folge kann sein, dass das Koffein durch die Plazenta zum Kind gelangt. Sie sollten also nicht mehr als 3 Tassen Kaffee (300 mg Koffein) pro Tag zu sich nehmen, da sich der Genuss andernfalls schädlich auf das Ungeborene auswirken kann. Koffein kann das Risiko einer Frühgeburt steigern. Außerdem kann es die Entwicklung und das Wachstum hemmen.

 

1 Diese Angaben sind Empfehlungen. Sie ersetzen nicht die Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker. Die empfohlenen Tagesmengen können je nach körperlicher Konstitution, Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht variieren.

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